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Positive Zwischenbilanz der Familienpolitik in Thüringen und anstehende Aufgaben
31.05.2007
Panse: "Gute Politik muss konsequent vom Kind her denken."
Erfurt – „Gute Politik muss konsequent vom Kind her denken". Das hat der sozial- und familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, als Maßstab für die Familienpolitik der CDU Thüringen herausgestellt. Der Kinderschutz, die Unterstützung der Familien, bedarfsgerechte und flexible Betreuungsinfrastrukturen und ein differenziertes Bildungssystem sind wesentliche Bausteine, um Kindern Entwicklungschancen zu sichern. „Politik für Kinder muss dabei immer wieder an diesem anspruchsvollen Maßstab geprüft werden", fügte er hinzu.
Panse zog eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Familienpolitik und wies zugleich auf anstehende Aufgaben hin. Das Thüringer Erziehungsgeld und die Wunsch- und Wahlfreiheit hinsichtlich der Formen und des Orts der Betreuung sind nach seinen Worten ein Erfolg. „Beides gibt den Eltern mehr Optionen an die Hand und stärkt ihre Wahlmöglichkeiten auch gegenüber den Kindertagesstätten. Auch für unter 2-jährige gibt es einen Betreuungsanspruch, wenn die Erwerbssituation der Eltern dies erfordert." Im Bereich der Kindergartenfinanzierung gebe es inzwischen mehr Gerechtigkeit und Durchschaubarkeit.
Für den Familienpolitiker zeichnen sich die nächsten Aufgaben bereits ab: „Mit dem geplanten Familiendarlehen wollen wir jungen Eltern den Start als Familie und die Entscheidung für weitere Kinder erleichtern. Auf der Tagesordnung steht auch eine bessere Verbindung zwischen dem Elterngeld des Bundes und dem Thüringer Erziehungsgeld. Das von der CSU ins Gespräch gebrachte Betreuungsgeld könnte dafür ein interessanter Baustein sein", sagte Panse. Verbesserungsbedarf sieht er beim Kinderschutz. „Es gibt dafür eine hervorragende Infrastruktur, aber doch gibt es immer wieder Fälle von Kindstötung, Misshandlungen und Verwahrlosung. Mehr Aufklärung in den Schulen zu den vorhandenen Möglichkeiten, die intensivere Begleitung von Problemfamilien und ein effizienteres Frühwarnsystem stehen auf der Tagesordnung", so der CDU-Politiker abschließend.
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