Titel der Seite mit Bild von Michael Panse, MdL und Logo der Fraktion der CDU im Thüringer Landtag, sowie Leitmotiv: Michael Panse, Ihr Landtagsabgeordneter für Erfurt
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Michael Panse mahnt realistische Sichtweise der Pflegesituation in Thüringen an

 02.08.2007 

LINKE soll Pflegebedürftige, Angehörige und Träger nicht verunsichern

Erfurt – Der CDU Sozialexperte Michael Panse hat den behindertenpolitischen Sprecher der LINKEN, Mike Nothnagel, aufgefordert „zu einer realistischen Sichtweise der Pflegesituation in Gegenwart und Zukunft zu kommen und sein distanziertes Verhältnis zu Pflegeheimen zu korrigieren“. Er bezog sich dabei unter anderem auf Äußerungen des Abgeordneten gegenüber der TLZ. Es ist laut Panse weder für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen noch die Träger hilfreich, „wenn immer wieder versucht wird, die ambulante gegen die stationäre Pflege auszuspielen“, so der Politiker.

Wie er ausführte, gilt auch für die CDU der Grundsatz ambulant vor stationär. Wer jedoch die demographische Entwicklung und die soziale Wirklichkeit zur Kenntnis nehme, der kommt laut Panse an der Einsicht nicht vorbei, „dass wir die ambulante Pflege, betreutes Wohnen und Pflegeheime gleichermaßen fördern müssen“. Laut Panse ist es erst nach der friedlichen Revolution möglich geworden, eine menschenwürdige stationäre Pflege zur organisieren.

„160 Einrichtungen sind für 663 Mio. € in Thüringen neu gebaut oder saniert worden, um Pflegebedürftige aus den unwürdigen räumlichen Verhältnissen zu befreien, an denen bis dahin auch die aufopferungsvolle Arbeit der Pflegekräfte nichts ändern konnte“, so der Politiker. Zugleich sind nach seinen Angaben 375 ambulante Pflegedienste aufgebaut und Zuschüsse für altersgerechtes Wohnen aufgewandt worden.

Kein Verständnis hat der Landtagsabgeordnete dafür, dass ausgerechnet ein Parlamentarier der LINKEN danach fragt, warum Familienstrukturen nicht mehr funktionieren. „Wer allen Familien finanziell das Wasser abgraben will, in denen nicht Mann und Frau erwerbstätig sind, der muss sich nicht wundern, wenn auch der Spielraum für häusliche Pflege schwindet“, so Panse abschließend.


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