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Landesregierung berichtet umfassend über Maßnahmen gegen Extremismus und Gewalt
02.08.2007
Präsentiertes Paket ist dem Ernst der Lage angemessen
Erfurt – Thüringen verfügt über ein dichtes Netz passgenauer Programme zur Auseinandersetzung mit Extremismus und Gewalt. Die entsprechenden Aktivitäten seien im letzten Jahr noch einmal ausgebaut worden. Das hat der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, heute in Erfurt erklärt. Panse bezog sich dabei auf den jetzt dem Landtag zugeleiteten Jahresbericht der Landesregierung im Rahmen der „Initiative für Demokratie und Toleranz".
Dem Bericht zufolge ist die Arbeit der Landesstelle Gewaltprävention (LSGP) quantitativ und qualitativ ausgebaut worden. „Alles in allem werden in dem Bericht rund 20 verschiedene Projekte und Programme angesprochen, die sich mit Rechtsextremismus, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus direkt oder indirekt auseinandersetzen", zog der Sozialpolitiker ein erstes Fazit.
Im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" sind zehn Stadtverwaltungen oder Landratsämter aufgefordert, detaillierte Projekte vorzulegen. Die Zusammenarbeit der LSGP, zivilgesellschaftlicher Organisationen und Kommunalverwaltungen konnte dem Bericht zufolge erweitert werden.
Wie Panse hinzufügte, werden mit dem heute vorgestellten Programm „Perspektivwechsel" und der Förderung von Vereinen wie der Jugendfeuerwehr weitere Bausteine hinzukommen. Er begrüßte ausdrücklich, dass viele der Programme in den prägenden Lebensjahren ansetzen und von Anfang an zu einem gewaltfreien und toleranten Miteinander erziehen sollen. „Dieses Paket ist dem Ernst der Herausforderung angemessen", so die Einschätzung Panses.
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