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CDU-Fraktion setzt World Vision Kinderstudie auf die Tagesordnung des Plenums: Die übergroße Mehrzahl der Familien erfüllt ihre Aufgaben hervorragend
25.10.2007
Erfurt – Die 1. World Vision Kinderstudie „Kinder in Deutschland 2007“ wird Thema im Thüringer Landtag. Die CDU-Fraktion hat zu der vielbeachteten Studie heute eine Aktuelle Stunde beantragt. „Die Studie erlaubt einen differenzierten Blick auf die Situation von Kindern im Grundschulalter und bestätigt den Bedarf an einer differenzierten Familien- und Bildungspolitik“, sagte der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse.
Wie er ausführte, zeigt eine vorläufige Auswertung der Studie, wie wichtig der emotionale Rückhalt der Familien für die Kinder ist. „Mehr als drei Viertel der Kinder sind mit der elterlichen Zuwendung zufrieden, in der übergroßen Mehrzahl der Familien herrscht ein für Kinder förderliches Klima. Es zeigen sich viele Wege, wie Familie und Beruf vereinbart werden können, damit Kinder zu ihrem Recht kommen“, so Panse.
Ein Teil der Familien sei nach der Studie so strukturiert, dass Kinder ihre Potentiale nicht ausreichend ausschöpfen könnten. Das ist nach den Worten des Sozialpolitikers eine Herausforderung, an der in Thüringen seit langem gearbeitet werde. „Bildungserfolg hängt bei uns weniger an der Herkunft als in anderen Ländern, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Der Ausbau der Erziehungspartnerschaft, der Thüringer Bildungsplan bis 10 oder auch die Elternakademie sind weitere Schritte.“
Für Panse ist die CDU Thüringen mit ihrer Familien- und Bildungspolitik grundsätzlich auf dem richtigen Weg. „Familienunterstützende Maßnahmen, ein gut ausgebautes Betreuungssystem und die Wahlfreiheit als Antwort auf die sehr unterschiedlichen Familiensituationen bilden ein angemessenes Konzept.“ Ein Irrweg wäre es nach seiner Überzeugung, den Eltern immer mehr Aufgaben abzunehmen. „Das trägt zur Erosion der Familien bei und wäre eine Katastrophe für die ganz große Mehrzahl der Fälle, in denen Familie ihre Aufgabe zum Wohl der Kinder hervorragend erfüllt“, so der Sozialpolitiker.
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