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CDU-Fraktion will Fachleute, Verbände und Kirchen zum Thema Kinderarmut einladen
10.01.2008
Kinderarmut hat auch mit Beziehungsarmut und kultureller Armut zu tun
Kinderarmut hat auch mit Beziehungsarmut und kultureller Armut zu tun
Erfurt – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag will in Kürze Sozialverbände, Kirchen und Fachleute einladen, um mit ihnen das Thema Kinderarmut in umfassender Form zu erörtern. Das hat der sozialpolitische Sprecher der Fraktion, Michael Panse, erklärt. Wie er sagte, „ist es erfreulich, dass der Anteil der Kinder, die von Hartz-IV leben, in Thüringen leicht gesunken ist. Damit ist das Problem aber noch nicht vom Tisch“.
Panse warnte davor, das Thema Kinderarmut alleine unter finanzieller Perspektive zu betrachten. Es gehe genauso um Beziehungsarmut und kulturelle Armut. Die Leitlinien für frühkindliche Bildung und der Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 10 wiesen in die richtige Richtung. Er erinnerte daran, dass der Plan zurzeit in der Erprobung sei und anschließend diskutiert werde. „Das bietet die Möglichkeit, ihn auch unter dem Armutsgesichtspunkt noch einmal zu betrachten“, so der Sozialpolitiker.
Für Panse ist entscheidend, früh mit der Förderung anzusetzen, statt später mit ungleich größerem Aufwand Fehlentwicklungen zu korrigieren. „Dazu gehört auch, die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken und das soziale Umfeld zu aktivieren, denn der Staat kann nicht alles richten“, so der Politiker abschließend.
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