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Ausstellungseröffnung in Hildburghausen, Zeitzeugengespräche an Thüringer Schulen, Kranzniederlegungen

 28.01.2008 

CDU-Fraktion gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus

Erfurt – Mit einem breiten Engagement und vielen Aktionen beteiligen sich die Abgeordneten der CDU-Fraktion am bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

„Es ist wichtig, dass wir an das dunkle Kapitel der deutschen Geschichte erinnern. Besonders die junge Generation muss sensibilisiert werden, denn die Demokratie, die wir heute leben, ist nicht selbstverständlich und ist unter großen Opfern erstritten worden“, sagte der sozialpolitische Sprecher der Fraktion, Michael Panse. Nationalsozialisten und Kommunisten waren und seien Gegner unserer demokratischen Grundordnung. Der CDU-Sozialpolitiker begrüßte es deshalb ausdrücklich, dass die Finanzmittel für Maßnahmen gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt (2008 mit 345.000 Euro, 2009 mit ca. 500.000 Euro) deutlich erhöht wurden. Im Schul- und Bildungsbereich werden in den nächsten beiden Jahren Projekte gegen Gewalt und für Toleranz und zur Demokratieerziehung jeweils mit etwa 450.000 Euro gefördert.

Nach den Worten des Sozialpolitikers werde die CDU-Landtagsfraktion auch weiterhin ihren Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte leisten. So führen beispielsweise dieses Jahr die Erfurter Abgeordneten Marion Walsmann und Michael Panse zusammen mit dem Bildungswerk Erfurt der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. (KAS) Gespräche mit den Zeitzeugen Eberhard Freise und Thomas Geve an Thüringer Schulen durch. Die CDU-Abgeordneten unterstützen dabei auch die Ausstellung „Es gibt hier keine Kinder...“ mit den Werken von Thomas Geve in der Kleinen Synagoge Erfurt (bis 3. Februar 2008, tägl. 11 bis 18 Uhr). Eingebettet in die Reihe „Heidecksburger Gespräche“ der KAS war Gerhard Günther zu Gast und moderierte einen Gesprächsabend mit Eberhard Freise.

Die CDU-Politiker werden bei den thüringenweiten Kranzniederlegungen der Opfer gedenken. So beispielsweise die Ostthüringer Abgeordneten am Sonntag am Gedenkstein im Küchengarten (11 Uhr) in Gera und am Mahnmal des Ehrenfriedhofes in Mumsdorf (10.30 Uhr) im Altenburger Land. Am kommenden Sonnabend (16 Uhr) wird Christina Tasch an der Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers Niederorschel teilnehmen. Am Sonntag (15 Uhr) wird die Wanderausstellung der Fraktion “Mit Demokratie gewinnen” in den Räumen des Kreisjugendringes in Hildburghausen (Obere Allee 7) eröffnet. Dabei wird Prof. Dr. Michael Krapp in seiner Einführungsrede den langen Weg zum modernen demokratischen Verfassungsstaat, seine Vorzüge, aber auch seine Gefährdung skizzieren.


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