Dokumentensammlung >>
www.mdl-panse.de >>
Presse >>
Archiv
Panse weist Kritik der Opposition am Kindertagesstättengesetz zurück: Garant für qualitativ hochwertige Betreuung auch in der Zukunft
13.02.2008
Erfurt - „Die kindbezogene Förderung ist die gerechteste und einzig zukunftsfähige Finanzierung der Kindertagesstättenstruktur in Thüringen.“ Mit diesen Worten hat der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, neuerliche Kritik der Opposition am Kindertagesstättengesetz zurückgewiesen. Ob es Überkapazitäten gibt, lässt sich nach den Worten Panses einzig und allein anhand der gesetzlich festgelegten Betreuungsschlüssel objektiv feststellen.
Wie Panse sagte, werden die stets neu gezeichneten Horrorszenarien durch die Realität nicht gedeckt. „Richtig ist, dass die alte strukturbezogene Förderung mehr Gestaltungsspielraum geboten, aber zu einer extremen Ungleichbehandlung und kaum erklärbaren jährlichen finanziellen Aufwüchsen geführt hat“, so der Politiker. Durch die neue Förderform gebe es einen regional begrenzten Anpassungsbedarf. Es sei nicht zuletzt eine Verpflichtung gegenüber kommenden Generationen, eine qualitativ hochwertige Betreuung und Erziehung in öffentlichen Einrichtungen auch möglichst wirtschaftlich zu erbringen. Hohe Qualitätsstandards seien der für die CDU entscheidende Maßstab.
Der Sozialpolitiker wies zugleich den wiederholten Versuch zurück, den geringfügigen Rückgang der Betreuungsquote bei den Zweijährigen zu skandalisieren. „Mehr Wahlfreiheit der Eltern heißt eben auch, dass die erweiterten Möglichkeiten genutzt werden. Die permanente Stigmatisierung von Eltern, die ihre Kinder lieber ein weiteres Jahr zu Hause betreuen und erziehen möchten, ist wirklich unerträglich“, so Panse. Ob Kinder in nennenswerter Zahl ihrer Entwicklungschancen beraubt werden, „ist eine durch nichts bewiesene Unterstellung“, so der Politiker abschließend.
|