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Michael Panse zu den von dpa-RegioData vorgelegten Kita-Zahlen für Deutschland Regional aufgeschlüsselte Besuchsquoten zeigen ein differenziertes Bild
14.05.2008
Erfurt – „Die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren richtet sich in Thüringen nach den Prioritäten der Eltern und dem sozialen Umfeld, das sie nutzen können. Daraus hat sich inzwischen ein differenziertes Bild ergeben." Das erklärte der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, zu den heute von dpa-RegioData vorgelegten Kita-Zahlen, die sich auf eine Studie der statistischen Ämter in Deutschland stützen. Der unter dem Titel „Kindertagesbetreuung regional 2007“ veröffentlichte Bericht bescheinigt Thüringen eine hervorragende Betreuungssituation. Jeder, der einen Kita-Platz suche, könne ihn bekommen.
Wie Panse ausführte, liegt Thüringen bei der Besuchsquote von Kindern unter 3 Jahren in Deutschland an dritter Stelle hinter Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die Quote schwanke je nach Landkreis zwischen 24,9 % (Eichsfeld) und 49,1 % (Gera Stadt). Bei den zwei Jahre alten Kindern sei sie insgesamt lediglich leicht zurückgegangen. Nach den Worten Panses ist die „Besuchsquote in öffentlichen Einrichtungen für uns nicht der Fetisch, als der sie in vielen Debatten hingestellt wird. Die CDU hat mit der finanziellen Diskriminierung häuslicher Erziehung in den ersten Lebensjahren Schluss gemacht und für Gleichberechtigung gesorgt. Dass in einer stark konfessionell geprägten ländlichen Gegend wie dem Eichsfeld die Wahlfreiheit anders genutzt wird als z.B. in großen Städten und ihrem Einzugsbereich, ist alles andere als erstaunlich“, so der Sozialpolitiker.
Ergänzend verwies er darauf, dass laut Studie deutschlandweit die höchsten Ganztagsbetreuungsquoten für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren in den Stadt- und Landkreisen Jena, Weimarer Land und Saale-Holzland-Kreis registriert würden. Was die Nutzung der Kitas durch die 3- bis unter 6-Jährigen angehe, „ist Thüringen nach Angaben der Statistikämter ohnehin der unbestrittene Spitzenreiter hinsichtlich der Besuchsquoten. Das eröffnet alle Möglichkeiten, etwa soziale Benachteiligungen auszugleichen. Mit dem Bildungsplan für Kinder bis 10 Jahren wird hier noch einmal gezielter angesetzt“, sagte Panse abschließend.
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