Dokumentensammlung >>
www.mdl-panse.de >>
Presse >>
Archiv
Michael Panse diskutiert mit Christa Müller (DIE LINKE) über Familienpolitik, geteilte Überzeugungen trotz gegensätzlicher Ausgangspunkte
06.06.2008
Erfurt – Pro und Contra der Thüringer Familienoffensive wird der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, am kommenden Dienstag mit der Politikerin und Autorin Christa Müller (DIE LINKE) diskutieren. Panse folgt der Einladung der Thüringer Initiative „Wir sind Familie“, die Müller zu einer öffentlichen Buchlesung mit anschließender Diskussion nach Erfurt eingeladen hat.
„Ich freue mich auf die gemeinsame Veranstaltung mit der prominenten und kenntnisreichen Buchautorin“, so der Sozialpolitiker im Vorfeld der Veranstaltung. Er und Müller kämen zwar aus entgegengesetzten politischen Richtungen, teilten aber Grundüberzeugungen beim Blick auf die Bedürfnisse von Kindern, Eltern und Familien. „Politik muss im Interesse der Kinder und unserer aller Zukunft vom Kind her denken“, sagte Panse. Eine zeitgemäße Familienpolitik darf Eltern seiner Überzeugung nach nicht vorschreiben, wie sie ihre Kinder in deren ersten Lebensjahren betreuen wollen.
Wie der Politiker sagte, „spricht Müller einen Grundwiderspruch in der Programmatik der LINKEN an. Sie beklagt zu Recht, dass vor allem ökonomische Verwertungsinteressen die Verstaatlichung der Kindererziehung voran treiben und die Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume der Eltern einschränken. Dass ihre Partei ausgerechnet diesen Weg, an dem am Ende alle zur Erwerbsarbeit gedrängt werden, für einen emanzipatorischen Akt hält, zeugt von einem seltsam eindimensionalen Denken“, so Panse.
Termin: Dienstag, 10. Juni 2008, 19:30 Uhr, Stadtwerke Erfurt, Konferenzraum E01, Magdeburger Allee 34, 99086 Erfurt
|