Titel der Seite mit Bild von Michael Panse, MdL und Logo der Fraktion der CDU im Thüringer Landtag, sowie Leitmotiv: Michael Panse, Ihr Landtagsabgeordneter für Erfurt
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Panse: Zusammenarbeit von Eltern und Therapeuten wird verbessert - Ambulante medizinisch-therapeutische Leistungen sind auch zukünftig möglich

 01.07.2008 

Erfurt – Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, ist erleichtert darüber, dass auch über das Jahresende hinaus medizinisch-therapeutische Leistungen für Kinder mit Behinderungen in integrativen Kindertagesstätten erbracht werden können. Damit ist nach seinen Worten das Kita-Wahlrecht auch für die Eltern dieser Kinder gesichert.


Der Fortbestand der Regelung war fraglich, weil der Bund in der neugeregelten Heilmittelrichtlinie die mobile Erbringung von medizinisch-therapeutischen Leistungen in den Kindertagsstätten ab Januar 2009 eingeschränkt hat. Darauf hin hatten die Krankenkassen angekündigt, die Vereinbarung im Rahmen der Landesrahmenvereinigung zur Frühförderung zum 31.12.2008 auslaufen zu lassen.


Wie er ausführte, hätten Eltern ohne die zwischen den kommunalen Spitzenverbänden, den Krankenkassen und Sozialministerin Christine Lieberknecht erzielte Einigung zukünftig lediglich große Einrichtungen mit eigenen Therapeuten aufsuchen können. Da die Landesrahmenvereinbarung zur Frühförderung nun nicht zum Jahresende ausläuft, können Therapeuten auch weiterhin in Kitas kommen.


Besonders wichtig ist laut Panse, dass das bestehende System nicht nur erhalten, sondern auch ausgebaut werden kann. In der neuen Vereinbarung sind monatliche Gespräche zwischen den Eltern und den Therapeuten vorgesehen, „damit Eltern und Therapeuten bei der Förderung der behinderten oder von Behinderung bedrohten Kinder Hand in Hand arbeiten“, so der Sozialpolitiker.


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